Zum Inhalt springen

Arbeitsfeld FORSCHUNG

WISSEN SCHAFFEN,
UM ES BESSER ZU MACHEN

Über die Möglichkeiten zum Insektenschutz ist bereits viel bekannt, doch bei der konkreten Umsetzung tauchen neue Fragen auf.  Wir möchten wissen: Welche Maßnahmen der Grünlandbewirtschaftung sind besonders förderlich für Insekten? Wo sind unsere Insektenpopulationen bereits gut vernetzt und wo müssen Lebensräume verstärkt vernetzt werden? Bringen die insektenschonenden Maschinen, die wir gemeinsam mit Landwirt*innen erproben, den gewünschten Effekt? Führen die errichteten Mikrohabitate wirklich zu mehr Insektenvielfalt? Diesen und anderen ökologischen Fragen gehen unsere Forschungspartner der beiden Universitäten Osnabrück und Halle-Wittenberg nach.
Außerdem wollen wir herausfinden, wie wir die Bürger*innen noch besser zum Mitmachen und für mehr ökologisches Handeln gewinnen können. Dazu finden soziologische und wirtschaftliche Untersuchungen statt, die das Institut für Sozialökologie aus Siegburg und das Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL) aus Frankfurt für uns durchführen.
Von den Untersuchungen der nächsten Jahre erhoffen wir uns Aussagen über den konkreten Nutzen unserer durchgeführten Maßnahmen.

insektenfreundliches-guenztal-forschung-beobachtungsdoeschen-wir-uzman

WIR

Die Artengruppen Zikaden, Wildbienen, Heuschrecken und Tagfalter werden stell-vertretend untersucht um herausfinden, wie es aktuell um die Artenvielfalt bestellt ist. Auch die genetische Fitness der Populationen wird unter die Lupe genommen.

Mit wissenschaftlichem Blick prüfen wir Maßnahmen, wie den Einsatz insektenschonender Mähwerke und Methoden oder auch die Wirksamkeit der neu angelegten Mikrohabitate.

Wirksame Lösungen können wir nur dann entwickeln, wenn wir betriebswirtschaftliche oder bürokratischer Hemmnisse ausfindig machen und zugleich die handelnden Menschen und ihre Beweggründe noch besser verstehen lernen.

Forschung für den Insektenschutz

& JEDE*R EINZELNE

Bereits jetzt haben uns viele Gemeinden, Verbände, Landwirt*innen oder auch Privatleute ihre Flächen für unsere Untersuchungszwecke zur Verfügung gestellt. Ohne die Unterstützung der Bevölkerung könnten unsere Forschungsarbeiten nicht stattfinden. Das wissen wir zu schätzen und danken allen, die bereits mit an Bord sind und allen, die noch folgen werden.

Rückmeldungen zu unseren Informationen, Veranstaltungen oder Beratungen sind für uns sehr wertvoll. Nur im gegenseitigen Austausch können wir unser Handeln und unsere Maßnahmen für Sie verbessern.

KONTAKT

KOORDINATION FORSCHUNG

Für alle Fragen zum Bereich Forschung wenden Sie sich bitte an:
Julia Sing
Projektmanagerin Naturschutz
Mobil: +49 171 3147435
E-Mail: julia.sing@guenztal.de